Ende einer langen Auszeit..?

Juhu! Endlich sitze ich mal mitten im Monat am Laptop und schreibe einen Beitrag, bei dem es sich nicht um einen Monatsrückblick handelt! Da mir das Thema “Sportpause” aktuell sehr auf dem Herzen liegt, fing ich ca. um 20°° Uhr an zu schreiben. Machte mir Gedanken über die Frage “Ist die Antwort ‘keine Zeit für Sport’ legitim?”, schrieb meinen Sportverlauf der letzten 22 Jahre auf und kam überhaupt nicht auf den Punkt. Kurz gesagt: Ich habe alles gelöscht, beginne jetzt von vorne und versuche meinen Fokus nicht zu verlieren… Let’s go –>

Mir fällt es jetzt schon schwer nicht weit auszuholen und meine ‘Sportlaufbahn’ aufzuschreiben, aber das ist ein komplett anderes Thema und hat wohl irgendwann mal einen eigenen Beitrag verdient. Mein aktueller Stand ist, dass ich gerne regelmäßig Laufen, zum Ballet gehen und Yoga machen möchte. Ich habe mir zur Motivation auch Ziele gesetzt die ich Ende 2017 erreicht haben möchte, aber nichtsdestotroz kriege ich meinen Arsch nicht hoch! Mein Motto scheint momentan “Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen.” zu sein.

Im Frühjahr habe ich mir selber noch immer verziehen, weil ich mich da gedanklich auf meine Prüfungen vorbereitet habe.
Im Sommer hatte ich dann die Prüfungen & Praxisphase. OK Schichtdienst ist echt Mist, wenn man ständig Spätdienst hat und Ballett am Nachmittag stattfindet, aber ich habe es immerhin geschafft mal Laufen zu gehen und mit Yoga anzufangen. Trotzdem schlich sich dann so langsam wieder der Schweinehund ein und ich meine “Hey, die mündlichen Prüfungen”..

Im Herbst fing dann meine Einarbeitung an, beim Ballett waren Ferien, mein Kopf war voller neuer Eindrücke & Informationen, ich fühlte mich einfach nur ausgelaugt (dazu kommt meine Unzufriedenheit im Job) und hatte absolut keine Lust auf Sport, obwohl ich genau weiß wie gut ich mich danach gefühlt hätte.

Jetzt im November habe ich angefangen alleine zu arbeiten, nicht mehr mitzulaufen und das ist nochmal ein anderes Gefühl, wenn die ganze Verantwortung auf meinen Schultern liegt. Nach meinen ersten Nachtdiensten musste ich dringend meine Laufschuhe schnüren und einfach loslaufen. Ich brauchte dringend frische Luft, Bewegung, dieses eine bestimmte Gefühl und auch wenn es verrückt klingt: Muskelkater. Der ein oder andere versteht das sicher. 🙂

Nachdem ich dann gefühlt 17 Tage durchgearbeitet habe, wollte ich am Freitag einfach nur ins Bett. Zum Glück bin ich doch zum Ballett gefahren und da ist mir noch einmal bewusst geworden wie sehr ich es vermisse.

Ich war in den letzten Wochen/Monaten so wahnsinnig faul und auch ungerecht zu mir selbst.. wenn ich es nach Wochen mal wieder auf meine Matte geschafft habe und das neue Blogilates-Workout nicht durchgehalten habe (Grund: mangelhafter Trainingszustand), war ich wütend auf mich, habe mich selber runtergezogen und so mir selber den Spaß an der Sache genommen. Das soll sich jetzt ändern. Ich will nicht sagen, dass ich ab heute anfange jeden Tag 30min Sport zu machen, was ich eigentlich gerne würde, aber ich würde mich nur wieder selber demotivieren, wenn ich gleich am ersten oder zweiten Tag “versage”. Ich möchte trotzdem meine gesteckten Ziele am 31.12.2017 erreicht haben, einfach um mir selber zu beweisen wie sehr ich mich zusammenreißen kann, wenn ich wirklich will. Ich möchte gerne wieder mehr Disziplin, aber vorallem mehr Spaß am Sport entwickeln. Vielleicht war diese lange Auszeit genau das Richtige für mich und vielleicht brauchte ich erstmal dieses Gefühl von absoluter Unzufriedenheit, damit ich anfangen kann etwas zu ändern. Ich werde es jetzt einfach als ein Zeichen sehen wieder auf den Zug Richtung “Zufriedenheit” zu springen. Rein sportlich gesehen ist es auf jeden Fall machbar!

Liebste Grüße ♥

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.