2017 – auf Nimmerwiedersehen!

Wie kann man das Jahr besser Revue passieren lassen als mit einem Glas Vino & Musik?

Eigentlich möchte ich 2017 einfach hinter mich bringen, dem Jahr um 00:00Uhr eine Tritt in den Hintern geben und nicht mehr daran denken müssen. Aber auch aus so einem Jahr nimmt man wichtige Erfahrungen und hin & wieder einen schönen Moment mit.

Am Anfang des Jahres war ich sehr positiv gestimmt, habe mich auf die bevorstehenden 12 Monate gefreut, habe angefangen an meinen Vorsätzen zu arbeiten, wollte mich auf mein Ausbildungsende konzentrieren & einfach ein mega gutes produktives, entspanntes, gutes Jahr haben.

  • Nach kurzer Zeit ging dann die Motivation für die Schule zu lernen, geschweige denn weiter in der Pflege zu arbeiten, flöten.

  • Meinen kleinen eigenen Plan erstmal 5km, dann 8km und im Sommer die 10km zu schaffen, war schon am 29. Januar mit meinen ersten 10km seit Jahren abgeschlossen.

  • Der restliche Winter & der Frühling standen ganz unterm Motto: Schule & Arbeit.

  • Am 15. Mai begann unser letzter Theorieblock mit 5 Tagen Amsterdam. Eine wirklich schöne Stadt, die auf jeden Fall noch einmal besucht werden möchte. Wir haben die Portugiesische Synagoge, das Judische Museum, ein Hospiz, das Snoozle-Center und das Anne-Frank-Haus besucht, haben eine Grachtenfahrt genossen, waren shoppen, haben uns am Brunnen beim Van Gogh Museum abgekühlt, das typische Touri-Foto vor den Amsterdam-Buchstaben gemacht und die Abende bei den Grachten ausklingen lassen.

     

  • Im Sommer ging der Lern-Marathon los, welcher am 07. Juli kurzzeitig ein Ende nahm. Daraufhin ging es auf meine “Endstation” auf der ich am 2.August meine Praktische Prüfung beendete.
    Der Sommer war neben arbeiten aber auch voller Laufen, Yoga & genießen.

    

  • 20. September: Zittern & Bibbern & Hoffnung –> Ausbildung nach 3 weiteren Prüfungen bestanden! Dies wurde dann am 22. September ordentlich zelebriert. 🙂

  • Arbeitsbeginn am 01. Oktober als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Entbindungsstation.

  • Im November gab es außer Arbeit eigentlich nichts.

  • Und obwohl ich den Dezember voll und ganz genießen wollte, wurde ich direkt am Anfang meines Urlaubs am 02. Dezember krank, was sich bis heute irgendwie noch hinzieht. Trotz eines “stillen” heiligen Abends (ich hatte wirklich gar keine Stimme mehr und etwas Angst vor einer Kehlkopfentzündung, nach meiner Mandelentzündung) war Weihnachten ein schönes Familienfest voller Spiele, Spaß und Entspannung.

  • Heute ist Silvester. 31. Dezember 2017 und wenn man nach den aufgezählten Dingen geht, war 2017 gar nicht so verkehrt, aber neben meiner allgemeinen Unzufriedenheit über mein Leben & vorallem in meinem Beruf, gab es doch einige Dinge die das Jahr zu einem sehr Unschönen gemacht haben:

    • Direkt Anfang 2017 war ich mir sicher meinen jetzigen Beruf nicht mehr lange ausüben zu wollen, wusste nur nicht was ich in Zukunft machen wollte und habe mich deshalb trotzdem im Krankenhaus beworben um wenigstens erstmal etwas zu haben.

    • Im Frühjahr ist meine Oma gestürzt und lag Wochen/Monate lang im Krankenhaus / Pflegeheim / Krankenhaus / ambulante Reha.. Nachdem sie wieder Zuhause war und wir alle dachten es geht endlich bergauf, ging es weiter bergab und sie durfte noch einmal operiert werden. Diesesmal beschränkte sich der Krankenhausaufenthalt auf weniger Wochen, aber wenn man erst 8std im Krankenhaus arbeitet und dann noch meist 2std die Oma im Selbigen besucht, kriegt man eine Krankenhausphobie. Sehr praktisch als Krankenschwester.

    • Neben meiner Oma gab es hier und da noch ein paar Krankheitsfälle der Familie und meine Gesundheit war 2017 auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

    • Dieses Jahr tat mir oft das Herz weh, wenn ich Feiertage oder an Geburtstagen arbeiten musste (besonders im Spätdienst), z.B. Ist mein Opa 80 geworden und ich konnte nicht dabei sein.

    • Ich habe mir viel für 2017 vorgenommen und gefühlt 98% nicht geschafft, weil ich sehr unmotiviert war und einfach viel “Im Bett liegen, über die Zukunft nachdenken und schmollen” brauchte. Aber vielleicht muss man so ein Jahr einfach mal haben.

Es waren bei mir diverse Kleinigkeiten, die einfach so präsent waren, dass sie mir am Ende des Jahres das Gefühl geben: 2018 kann nur sehr viel besser werden! Da glaube ich auch ganz fest dran, da ich mir mittlerweile ziemlich sicher bin in welche Richtung ich gehen möchte und womit ich meine Ziele für 2018 erreichen kann.

Da ich nicht so zu den Party-Menschen zähle, sitze ich jetzt am 31. Dezember 2017 auf dem Sofa, schaue Musiksendungen, genieße die Zeit mit meinen Eltern, werde mich mit meinem Papa um 23:55 Uhr bereit machen, um 00:00 Uhr anstoßen, gleichzeitig raushumpeln, das Feuerwerk in unserem Dörfchen genießen, fest an meine Wünsche denken, halb erfroren mit Sektgläschen in der Hand wieder reinmaschieren, meine Katze vor den böse Geräuschen beschützen und vielleicht noch ein bisschen für mich tanzen, Vino trinken, vielleicht das ein oder andere Freudentränchen verdrücken und mit viel Hoffnung in 2018 starten! Und auch wenn morgen der erste Tag des Jahres mit einem Spätdienst startet, werde ich mir dieses Jahr nicht so sehr vermiesen lassen! ♥

Bye Bye 2017! Du hast mich sehr enttäuscht & dennoch habe ich viel gelernt!

Hello 2018! ♥

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